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Midlife-Crisis – TEIL 1/2: Warum es sie eigentlich gar nicht gibt!

drei Tipps, wie Du Deine Midlife-Crisis überwindest

Wusstest Du schon, dass es die Midlife-Crisis gar nicht gibt? Sie existiert nicht, ist nicht real! Sie ist eigentlich gar nicht da! Möglicherweise denkst Du Dir jetzt gerade: „HÄ? Was soll das denn jetzt? Wovon redet der da?“ Denn die Midlife-Crisis ist allgemein bekannt, es gibt Studien dazu und schließlich gibt es ja auch Menschen, die genau in dieser Midlife-Crisis stecken. Und wie kann eine Krise, die einige Menschen erleben, nicht existieren?

Doch was wäre, wenn Du in der Mitte Deines Lebens in gar keiner Krise stecken würdest, ganz egal, wie schlecht es Dir geht? Was wäre, wenn diese Midlife-Crisis nur ein Gedankenkonstrukt ist, was verschwindet, wenn man es einmal aus der Nähe betrachtet? Ähnlich wie bei einer Fata Morgana. Und was wäre, wenn Du in Zukunft in der Lage wärst, genau dieses Gedankenkonstrukt zu enttarnen und aufzulösen?

Du kannst dem ganzen noch nicht ganz trauen? Dann bleib dran und staune, denn ich gebe Dir heute eine ganz neue Sicht auf die Midlife-Crisis. Du erhältst damit ein Wissen, was den meisten Menschen ihr Leben lang verborgen bleibt.

Was ist die Midlife-Crisis überhaupt?

Midlife-Crisis ist ein Wort, was die Lebensphase zwischen 30 und 55 Jahren beschreibt, in der sich manche Menschen in einem nicht sonderlich freudvollen Gemütszustand befinden.

Eines ist klar: es gibt Menschen, die im Alter zwischen 30 und 55 Jahren manchmal deprimiert sind. Menschen die sich plötzlich Fragen stellen wie zum Beispiel:

  • Kann das denn schon alles gewesen sein?
  • Was mache ich hier eigentlich? War das mein Traum vom Leben?
  • Was hat das Leben mir noch zu bieten?
  • Und warum geht es allen so gut und mir so beschissen?

Doch wenn wir ehrlich sind, gibt es diese Krisen nicht nur zwischen 30 und 55 Jahren. Immerhin geht es einigen, die nach der Schule in eine kleine Sinnkrise fallen, auch nicht besser. Viele stellen sich zwischen 18 und 26 die Fragen: „Was ist eigentlich meine Aufgabe im Leben? Warum bin ich hier und welche Rolle möchte ich spielen?“

Gedankliche Lebenskrisen können uns jederzeit ereilen. Sie sind nicht abhängig vom Alter und auch nicht vom Geschlecht. Sie sind eben hin und wieder da und es liegt an uns, mit ihnen umzugehen.

Wie entsteht eine Midlife-Crisis eigentlich?

Stell Dir einmal vor, es gab einen Moment in Deinem Leben, in dem Du wusstest, was Du in Deinem Leben erreichen willst. Vielleicht wolltest Du…

  • …als Feuerwehrmann viele Leben rettet,
  • …die schönsten Frauen in Dein Bett locken,
  • …als Schauspielerin die Bühnen der Welt betreten,
  • …ein Leben voller Abenteuer kreieren,
  • …als Balletttänzerin Schwanensee tanzen,
  • …auf Reisen gehen,
  • …die coolsten Sportwagen fahren
  • …oder als Eishockey-Spieler in Kanada durchstarten.
Midlife-Crisis weil die Lebensträume nicht erfüllt wurden

Doch plötzlich kam das Leben daher und es hat Dich an den Punkt gebracht, an dem Du jetzt gerade stehst. Plötzlich bist Du 30, 40 oder 50 Jahre alt. Viele Jahre liegen hinter Dir und Dir wird jetzt bewusst, dass Deine Lebensträume alles andere als wahr gewordene Träume sind. Du hattest eine Erwartungshaltung ans Leben, die Du nicht erfüllen konntest. Vieles ist anders gelaufen, als Du es geplant hast und Schlussendlich hast Du nicht das erreicht, was Du Dir so fest für Dein Leben vorgenommen hattest. Das ist der Beginn Deiner Krise – deiner Midlife-Krise.

Der Moment, indem Du aufschlägst und sich die Midlife-Crisis zeigt

Plötzlich merkst Du, dass es eine große Diskrepanz zwischen dem Leben gibt, was Du jetzt gerade lebst und dem Traum, den Du schon immer in Dir getragen hast. So eine radikale Bilanz über ihr bisheriges Leben ziehen Menschen oft in der Mitte ihres Lebens, weshalb sich der Begriff Midlife-Crisis etabliert hat.

Na jedenfalls erklärst Du Dir diese Diskrepanz zwischen Traum und Wirklichkeit durch Dein eigenes Versagen.

Plötzlich denkst Du Dir Sätze wie zum Beispiel:

Ich bin…

  • …ein Versager.
  • …nicht gut genug.
  • …nicht mutig genug.
  • …ein fauler Sack.
  • …einfach vom Pech verfolgt.
  • …undiszipliniert.
  • …es gar nicht Wert ein erfülltes Leben zu führen!

Diese Gedanken führen dazu, dass Du Dich richtig mies fühlst, Dich am liebsten unzufrieden und traurig unter der Bettdecke verkriechen würdest und in Selbstzweifeln und Selbstmitleid versinkst.

traurige Frau in der Midlife-Crisis

Was der eigentliche Grund für Deine Midlife-Crisis ist

Wir Menschen denken zwischen 60.000 und 75.000 Gedanken pro Tag. Wenn nun die meisten dieser Gedanken darum kreisen, was für ein fürchterlicher Versager Du bist, ist es kein Wunder, dass Du Dich nicht sonderlich gut fühlst. Wahr oder wahr?

Allerdings bist Du niemals das Opfer Deiner Gedanken, auch wenn Du das bisher vielleicht dachtest. In Wirklichkeit hast nur Du die Macht darüber, was Du denkst und wie Du Dich fühlst! Wie Du die Kontrolle über Deine Gefühle zurückgewinnst und wie Du es schaffst, Dich aus dem Versagensgefühl in ein Gefühl der Freude zu katapultieren, verrate ich Dir jetzt. Denn nichts ist schöner, als der Moment, in dem Du lachend und voller Lebensfreude auf dem Sofa hüpfst, auf dem Du ein paar Minuten davor noch schlecht gelaunt Chips in Dich hineingestopft hast!

Die 3 Schritte, die Dich ganz schnell zum Meister Deiner Krise machen

#1 Stell Dir die richtigen Fragen

Kennst Du diese Momente, in denen Du irgendetwas richtig blödes erlebst und das erste, was Dir einfällt ist der Satz: „Warum musste mir das jetzt passieren?“

Du alleine bist verantwortlich für die Krisen in Deinem Leben, denn der Ursprung einer jeden Lebenskrise ist eine toxische Fragestellung. In dem Moment, wo Du Dir eine Frage, wie zum Bespiel „Warum musste mir das jetzt passieren?“ stellst, kann Dein System gar nicht anders, als Antworten auf diese Frage zu finden. Und genau diese Antworten nimmst Du am Ende als Deine Gedanken wahr. Denn all die Gedanken, die Du denkst sind Antworten auf Fragen, die Du Dir bewusst oder unbewusst stellst.

Wenn Du Dir also toxische Fragen stellst, die förmlich nach einer negativen Antwort schreien, wie zum Beispiel:

„Warum geht es mir so schlecht?“

Dann wirst Du auch dementsprechend negative Antworten bekommen:

  • „Ich bekomme nichts auf die Reihe.“
  • „Allen ging es schon immer besser, als mir.“
  • „Ich bin halt ein Pechvogel.“
  • „Weil ich ein Versager bin und tief und fest in einer Midlife-Crisis stecke.“

Die Lösung ist, Dir dienliche oder positive Fragen zu stellen. Fragen, die Dich bestärkende Antworten in Dir hervorrufen, und die Dich daran erinnern, dass doch nicht alles so schlecht ist, wie es vielleicht manchmal scheint. Eine gute Alternative zu der Frage „Warum geht es mir so schlecht?“ ist: „Was kann ich tun, damit es mir heute besser geht?“ Du wirst überrascht sein, wie viele positive Antworten Dein Kopf darauf findet.

#2 Lenke Deine Emotionen

Die richtigen Fragestellungen führen zu motivierenden, kraftvollen Gedanken in Dir. Und genau das ist so unglaublich wichtig. Denn Deine Gedanken sind wirkende Kräfte! Mit Deinen Gedanken kreierst Du Deine Emotionen. Denn jeder einzelne Gedanke, den Du denkst, muss sich auf irgendeine Art und Weise entladen. Und das, was Du fühlst, hat die Macht, Deine Realität zu erschaffen. Das klingt spannend für dich? Dann lies Dir gerne meinen Blogbeitrag zum Thema „Manifestation – So erschaffst Du Dir Deine Realität“ durch.

Vielleicht hast Du schon Mal gemerkt, dass Du immer trauriger wirst, wenn Du an Dinge denkst, die Dich in Deinem Leben richtig verletzt haben. Vielleicht hast Du auch gemerkt, dass Du wütend wirst, wenn Du an all die Momente denkst, in denen Du Dich ungerecht behandelt gefühlt hast.

Damian Richter Life School Logo

Genauso funktioniert das mit jedem einzelnen Gefühl, was Du fühlst! Und das ist ein riesiges Glück! Denn die Lösung, wie Du Dich in Zukunft besser fühlen kannst, liegt nun schon auf der Hand. Die Lösung ist, Dinge zu denken, die in Dir das Gefühl von Liebe, Dankbarkeit, Glück, Freude und Erfolg hervorrufen. Es ist so einfach, wie es klingt. Es ist nur eine Frage des Trainings.

#3 Komm ins TUN!

Je nachdem, wie wir uns fühlen, handeln wir auch. Fühlst Du Dich groß, kraftvoll und energiegeladen, bist Du mutig, triffst kraftvolle Entscheidungen und gehst aufs Leben zu. Fühlst Du Dich klein und kraftlos, dann versteckst Du Dich, hältst Dich zurück und gehst Entscheidungen aus dem Weg.

Da Du nun jedoch weißt, dass Du mit Deinen Gedanken Deine Emotionen steuern kannst, weißt Du auch, wie Du die nötige Energie in Dir aufbringen kannst, um voller Energie durchs Leben zu gehen.

Du bist Dir nun bewusst, dass Deine Fragestellungen der Schlüssel zu Deinem Glück sind! Und in dem Moment, wo Du Deine Gedanken und dadurch deine Emotionen ausrichtest, geht es nur noch darum, mutige Handlungen zu setzen, Dich wieder in das Abenteuer Leben zu stürzen und neue Erfahrungen zu machen!

glücklich nach der Midlife-Crisis

Das war noch nicht alles!

Dir hat dieser Artikel gefallen? Dann kannst Du schon ganz gespannt auf den nächsten Blogbeitrag sein. Denn dann erscheint der zweite Teil der Serie „Midlife-Crisis“. Dann werde ich Dir 5 Tipps verraten, wie Du Dich gezielt aus Deiner Midlife-Crisis herauskämpfst um Dich auf das nächste Level in Deinem Leben zu katapultieren.

Hier findest Du mein Video „MIDLIFE CRISIS?! Nicht mit DIR! – 5 SCHRITTE gegen LEBENSKRISEN“. Außerdem habe ich noch eine Podcastfolge zu diesem Thema für Dich vorbereitet, in der Dir vor Überraschung wahrscheinlich der Mund offen stehen bleiben wird. Denn… soviel verrate ich Dir schonmal… wer dort spricht, bin diesmal nicht ich. Aber lass Dich einfach überraschen und finde am besten selbst heraus, warum diese Folge so etwas Besonderes ist.

GOGOGO und LEVEL UP YOUR LOVE!

Unterschrift Damian Richter schwarz

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Teile Wachstum, teile Glück! ????

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  • Eine tolle Inspiration.
    Ich sollte mir ganz dringend neue Fragen stellen…..Das ist wirklich ein toller Hinweis und Gedankenansatz.

  • Ein toller Artikel! so ein wertvoller Inhalt! Danke Damian, dass Du das hier teilst. Ich werde meine toxischen Fragen jetzt anfangen auszusortieren 🙂

    Liebe Grüße aus Salzburg

    • Danke Dir, lieber Erich, dass Du Deine Gedankengänge und Deine Interpretation hier teilst! DU ROCKST!!! Liebe Grüße zu Dir!

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