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Wie du die Vergangenheit loslässt – die 3-Schritte-Methode

Warum halten wir an unschönen Erfahrungen fest? Warum ist es so schwierig, die Vergangenheit loszulassen, die uns Schmerz und Leid zugefügt hat?

Warum Dich die Vergangenheit nicht loslässt – Grund Nummer 1:

Viele von uns können die Vergangenheit nicht loslassen, weil sie dort eine gewisse Sicherheit verspüren. Sicherheit ist die Basis für das Überleben. Wir alle müssen die Sicherheit in uns verspüren, dass wir Schmerzen vermeiden können und optimaler Weise noch Freude erleben. Permanente Verletzung bedeutet permanenter Schmerz. Und das führt irgendwann zu unserem persönlichen Untergang.

Es ist angsteinflößend, das Unbekannte zu betreten. Deshalb halten wir an der Vergangenheit fest – denn selbst wenn wir uns an die Schmerzen erinnern, wissen wir genau, was uns erwartet und spüren die Sicherheit in uns, dass uns nichts schlimmeres passieren kann.

Warum Dich die Vergangenheit nicht loslässt – Grund Nummer 2:

Der andere Grund, warum wir an der Vergangenheit festhalten, liegt in der Art und Weise, wie wir Emotionen und Informationen verknüpfen. Stelle Dir eine Frau vor, die einen sehr femininen Kern hat. Wenn ihr Partner etwas tut, dass ihr emotionalen Schmerz zuführt, könnte sie dazu tendieren, diesen Moment immer wieder in Gesprächen aufzuführen. Und der Partner bekommt das Gefühl, dass er gar keine Chance hat, zu gewinnen, denn egal wie sehr er sich bessert und alles dafür gibt, dass sich die Situation bessert, fließt die Aufmerksamkeit immer wieder auf die Vergangenheit.

Und es gibt einen sehr plausiblen Grund, warum sie Schwierigkeiten damit hat, die Situation loszulassen.

Denke einmal an den besten Tag in Deinem Leben. Vielleicht Dein Hochzeitstag? Vielleicht hast Du einen Preis gewonnen? Der Tag, an dem Du den Schulabschluss bekommen hast? Du kannst Dich bestimmt noch extrem gut an diesen Moment erinnern. Wie sieht es allerdings mit den Tagen vor diesem Höhepunkt aus?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind Deine Erinnerungen an den Vortag nur sehr ungenau. Das liegt daran, dass Du mit der Erinnerung keine Emotion verknüpfst.

Informationen, verknüpft mit einer Emotion, lässt eine dauerhafte Erinnerung entstehen. Eine extrem feminine Frau verknüpft mit allem, was sie berührt, eine Emotion. Besonders, wenn es negative Emotionen sind.

Doch welchen Preis bezahlen wir dafür? Wie beeinflusst das unsere Partnerschaften, unser Leben und unser Glücksgefühl? Und wie lernen wir die Vergangenheit loszulassen, damit wir endlich mit großen Schritten in Richtung eines gesunden, glücklichen Lebens gehen können?

Wie Du die Vergangenheit loslässt: Finde heraus, warum sie für Dich wichtig ist

Der erste Schritt ist, dass Du für Dich klärst, warum es für Dich wichtig ist mit der Vergangenheit abzuschließen. Frage Dich: „Was ist der Grund, warum Du diesen Moment unbedingt hinter Dir lassen musst? Wie wird es Dein Leben verändern? Wie wird es Deine Partnerschaft verändern? Wie wirst Du Dich in Deinem neuen Leben fühlen?“

Das ist einer der wichtigsten Schritte des Prozesses, weil dieser Schritt Dir dabei helfen wird, dass Du motiviert bleibst. Es wird Dein emotionaler Antrieb sein. Du wirst sicherlich große Herausforderungen bewältigen müssen und wenn Dein Warum groß genug ist, wirst Du die nötige Energie aufbringen, um alle Hindernisse bei Seite zu räumen.

Wie Du die Vergangenheit loslässt: Identifiziere Deine emotionalen Verhaltensmuster

Der nächste Schritt besteht darin, dass Du Deine emotionalen Verhaltensmuster identifizierst. Wie lebst Du Dein Leben? Welche Emotionen begegnen Dir immer wieder?

Wenn wir immer die gleichen Emotionen durchleben, bemerken wir gar nicht, wie sie unseren Alltag beeinflussen. Doch unsere emotionalen Muster haben einen gigantischen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir über das Leben denken, wie wir mit uns selbst umgehen, wie wir sprechen, die Wörter, die wir benutzen und wie wir auftreten. Warum solltest Du Dich also mit einem Leben zufriedengeben, in dem Du die negativen Emotionen bestärkst und die positiven Emotionen schwächst?

Indem wir unsere emotionalen Verhaltensmuster identifizieren, können wir damit beginnen uns auf positivere Erfahrungen zu konditionieren. Denn unsere Emotionen sind wie ein Muskel – Du kannst Dich darauf trainieren, Dich frustriert, traurig, gestresst oder depressiv zu fühlen. Genauso kannst DU Dich darauf konditionieren, Dich voller Freude, Leidenschaft und Stärke zu fühlen. Je mehr Du Dich trainierst, desto stärker wird das emotionale Muster.

Wie Du die Vergangenheit loslässt: Konditioniere Dich

Dein Ultimativer Durchbruch geschieht, sobald Du damit beginnst, Dich zu konditionieren. Wenn Du nicht die bewusste Entscheidung triffst, was Du in Dich und Dein „Gefäß des Lebens“ aufnimmst, lässt Du viel Raum für negative Gedanken und Verhaltensmuster und nichtdienliche Glaubenssätze. Auf einmal sitzt Du nicht mehr im Fahrersitz des Lebens und das Leben passiert einfach, ohne, dass Du aktiv etwas dagegen unternimmst.

Und es ist ganz egal, wie clever, intelligent und schlau Du bist – wenn Du nicht die Kontrolle übernimmst, was Du in Dir aufnimmst, dann bezahlst Du einfach einen viel zu hohen Preis im Leben.

Füttere Dich und Deine Gedanken mit bestärkenden Biografien, umgebe Dich mit Menschen, die Dich fördern, versetze Dich selbst in energievolle Zustände. Es sind die kleinen Rituale, die Du jeden Tag durchführst, die Momentum aufbauen und letztendlich massive Veränderung herbeiführen.

Damian Richter Life School Logo

Gib etwas zurück

Zu guter Letzt, finde etwas, das Du für andere Menschen tun möchtest, das größer ist als Du als Person bist. Lebe für Deine Familie, Deine Gemeinschaft, für die gesamte Menschheit. Wenn Du etwas zurückgibst, wird Dir das auch den ultimativen Antrieb geben, um mehr im Leben zu erreichen. Ganz egal wie „klein“ Du Dich momentan fühlen magst: Du hast etwas ganz Besonderes, das Du an die Menschen weitergeben kannst. Und wenn Du anfängst, das zu realisieren und beginnst etwas an andere weiterzugeben, wirst Du bemerken, wie sich Dein Leben massiv verbessert. Denn jetzt hast Du ein ganz anderes Level im Bezug auf Deinen Lebenssinn erreicht.

Dein Leben ist wichtig – und wenn Du es zu Deiner Wahrheit machst, dass Du nicht nur hier auf dieser Welt bist, um etwas zu nehmen, sondern auch um etwas zu geben, werden Menschen Deine Authentizität bemerken und Dir gegenüber viel offener sein. Wenn Du gibst, erinnert es Dich an den wahren Grund, warum Du hier bist.

Denk immer daran: Mach’s einfach. Denn Du bist größer als Du denkst!

Unterschrift Damian Richter schwarz

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  • Wie wertvoll für alle, wenn wir aus dem eigenen Mimimi aussteigen und den Fokus auf das richten, was anderen Menschen helfen kann, ihr Mimimi hinter sich zu lassen. Raus aus dem kollektiven Schmerz – rein ins Herz.

  • Wir sind alle der Schmied fürs eigene Leben. Das Leben ist ein Geben und Nehmen. Nur das Geben haben wir sehr verlernt. Wir denken zu sehr NUR an uns selbst😔

    • Hey Marion! Vielen dank dass Du Deine Gedanken hier mit mir und der Community teilst! Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Du Dich hier einbringst! Du ROCKST!

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